Ramsay aktuell

Mithaftung bei Verkehrsunfällen
Der heutige Beitrag zum Freitag beschäftigt sich mit der Haftung im Straßenverkehr. Wir zählen auch einige Entsorgungsunternehmen zu unseren Kunden. Gerade diese haben einige Herausforderungen

KFZ Versicherung
Wie hängen die Versicherungs-Beiträge mit den Schadenzahlungen zusammen? Im heutigen Beitrag zum Freitag möchten wir auf ein Thema hinweisen, welches seit einiger Zeit vermehrt zu

Beitrag zum Freitag – Überschwemmung
Überschwemmung welche Versicherung ist wofür?

Unwetter, Starkregen, Überschwemmung
So sah es diese Woche wohl in einigen Gegenden der Republik aus. Wenn sie auch einen Schaden haben, dokumentieren Sie bitte per Foto, machen Sie

Kommunikation ? Mit Allen Mitteln !
Heute möchten wir in unserem Beitrag zum Freitag unseren Kunden aus dem Schaustellergewerbe ein paar Neuigkeiten übermitteln. Die Digitalisierung lässt uns ja alle nicht los.

Klimawandel, Erneuerbare Energien, Zero-Emission…
Wir befinden uns in einer sich schnell ändernden Zeit. Viele Änderungen zwingen uns zum schnellen Handeln und zur Anpassung unserer Lebensumstände. Jeder Hauseigentümer hat zumindest
Immer up to date auf dem Versicherungsmarkt
Reformvorschläge zur Stabilisierung der Sozialabgaben
Ein neuer Reformvorschlag vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zielt darauf ab, den Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge bis 2035 auf unter 40 Prozent zu begrenzen.
Ohne Gegenmaßnahmen droht ein Anstieg auf rund 50 Prozent – mit spürbaren Folgen für Nettoeinkommen, Arbeitsmarkt und Wirtschaft. Die Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland liegen aktuell bei etwa 43 Prozent des Bruttogehalts. Das ZEW warnt vor den Konsequenzen: steigende Lohnkosten, sinkende Arbeitsanreize und Belastungen für Beschäftigte und Unternehmen.
Ein zentraler Vorschlag ist die Stärkung der hausarztzentrierten Versorgung. Versicherte sollen bei Facharztbesuchen ohne Überweisung einen Eigenanteil von pauschal 200 Euro oder 25 Prozent der Rechnungssumme zahlen. Dies soll unnötige Inanspruchnahme spezialisierter Leistungen reduzieren. Ergänzt werden soll dies durch ein Bonus-Malus-System: Präventive Maßnahmen wie Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen werden belohnt, während medizinisch fragwürdige Eingriffe höhere Zuzahlungen nach sich ziehen. Zudem könnten Steuern auf Tabak, Alkohol und Zucker gesundheitsschädliches Verhalten eindämmen.
Im Pflegebereich sieht das ZEW kaum Spielraum für direkte Kostensenkungen, da die Pflege arbeitsintensiv bleibt. Stattdessen setzt man auf den Einsatz neuer Technologien wie Robotik oder Künstliche Intelligenz, um die Produktivität zu steigern und Pflegekräfte zu entlasten. Gleichzeitig sollte eine gesellschaftliche Debatte über die Finanzierung angeregt werden – etwa durch stärkere Heranziehung privaten Vermögens oder eine moderate Erhöhung der Mehrwertsteuer, um Eigenanteile zu begrenzen.
Das ZEW plädiert für eine Anpassung der Regelaltersgrenze an die steigende Lebenserwartung. Ergänzend schlägt das Institut eine „Berufsgruppenrente“ vor, die Menschen in körperlich anspruchsvollen Berufen einen früheren, sozial abgesicherten Ausstieg ermöglicht. Diese könnte an die bestehende Grundrente angelehnt werden.
Für Versicherte könnten die Reformen sowohl Chancen als auch Herausforderungen bedeuten: Höhere Eigenbeteiligungen bei bestimmten Leistungen könnten die Beiträge stabilisieren, aber auch die private Vorsorge und gesundheitsbewusstes Verhalten stärker in den Fokus rücken. Eine moderate Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung der Pflege würde die Sozialabgaben entlasten, aber den Konsum verteuern.