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27.03.2026

KI in der Arbeitswelt

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen nimmt rasant zu. Wenn den Beschäftigten bei der Einführung Mitsprache eingeräumt wird, steigt die Akzeptanz und KI wird eher als Chance denn als Risiko wahrgenommen.

Das belegt eine Studie des Weizenbaum-Instituts. Demnach nutzen bereits 62 Prozent der deutschen Betriebe KI-Anwendungen im Regelbetrieb – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Als zentrale Motive für den KI-Einsatz nennen die Unternehmen vor allem Automatisierung und Effizienzsteigerung. Knapp 80 Prozent der Betriebe setzen KI ein, um Prozesse zu optimieren, zwei Drittel experimentieren mit der Technologie, um weitere Potenziale zu erschließen. Die gewonnene Zeit wird in 82 Prozent der Fälle zur Verbesserung der Produktqualität genutzt, in 70 Prozent zur Reduzierung von Mehrarbeit. Gleichzeitig geben 40 Prozent der Unternehmen an, dass sie durch KI Personal einsparen wollen.

Die Studie zeigt, dass die Einbindung der Betriebsräte eine entscheidende Rolle spielt: Werden sie bei der Einführung von KI-Technologien beteiligt, ist die Akzeptanz unter den Beschäftigten höher und es wird seltener von einer Zunahme der Arbeitsintensität berichtet. Aktuell werden 53 Prozent der Betriebsräte vom Management in den Prozess einbezogen. Betriebsräte sehen dabei eher Risiken für die Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten der Beschäftigten, während das Management solche Veränderungen weniger wahrnimmt.