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28.04.2026

Belastende Bedingungen sind Hauptursache für Fehlzeiten am Arbeitsplatz

Mehr Beschäftigte arbeiten krank, als sich zu Unrecht krankmelden – das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Heidelberg. 

Laut einer Studie des Zentrums für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit (CPD) der Universität Heidelberg gehen deutlich mehr Menschen krank zur Arbeit, als sich ohne triftigen Grund krankmelden. Während rund ein Drittel der Befragten angab, sich im vergangenen Jahr trotz Arbeitsfähigkeit krankgemeldet zu haben, arbeiteten fast 70 Prozent trotz Krankheit weiter. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass belastende Arbeitsbedingungen wie Stress, Rollenkonflikte und geringes Arbeitsengagement die Hauptgründe für Fehlzeiten sind – nicht der Zugang zu telefonischen Krankschreibungen.

Die Forschenden betonen, dass aktuelle Vorschläge, die sich vor allem auf die Eindämmung von Missbrauch konzentrieren, die eigentlichen Ursachen von Fehlzeiten nur unzureichend adressieren. Stattdessen sollten Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen Priorität haben. Stress, Burnout und Rollenkonflikte gelten als zentrale Faktoren, die sowohl zu falschen Krankmeldungen als auch zu Anwesenheit am Arbeitsplatz trotz Krankheit führen. Eine einseitige Fokussierung auf die Kontrolle von Krankschreibungen könnte daher an den eigentlichen Problemen vorbeigehen.

Arbeitnehmer können den Krankheitsfall zumindest finanziell abfedern: Eine private Krankentagegeldversicherung kann bei längerer Arbeitsunfähigkeit finanzielle Lücken schließen, insbesondere wenn das gesetzliche Krankengeld nach sechs Wochen endet. Zudem bieten einige Versicherer Zusatzleistungen wie Präventionsprogramme oder Unterstützung bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz an. Für Selbstständige und Freiberufler ist eine solche Absicherung besonders relevant, da sie im Krankheitsfall oft kein gesetzliches Krankengeld erhalten. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann sinnvoll sein, um das Risiko eines dauerhaften Einkommensausfalls abzusichern. Wir beraten Sie dazu gerne.