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16.05.2026

Fahrraddiebstähle gehen zurück, Schadenssumme bleibt auf hohem Niveau

Die Zahl der versicherten Fahrraddiebstähle ist 2025 weiter gesunken, doch die Schadenshöhe pro Diebstahl erreicht einen neuen Rekord. 

Nach aktuellen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden 2025 rund 115.000 versicherte Fahrräder gestohlen, nach 135.000 im Vorjahr. Die Hausratversicherer zahlten dafür erneut etwa 150 Millionen Euro. Der durchschnittliche Schaden pro Diebstahl stieg auf 1.270 Euro – ein neuer Höchststand. Grund dafür ist der gestiegene Wert der Fahrräder, insbesondere von E-Bikes, die oft mehrere tausend Euro kosten.

Fahrräder sind über die Hausratversicherung grundsätzlich gegen Einbruchdiebstahl versichert, etwa aus Wohnung, Keller oder verschlossener Garage. Für Diebstahl unterwegs, etwa auf der Straße oder vor Geschäften, ist jedoch meist ein zusätzlicher Fahrradbaustein nötig. Rund 27 Millionen Haushalte in Deutschland haben eine Hausratversicherung, etwa die Hälfte davon mit Fahrradklausel.

Versicherer empfehlen, Kaufbelege, Rahmennummer und aktuelle Fotos des Fahrrads aufzubewahren, um die Schadenregulierung zu erleichtern. Hochwertige Bügel- oder Kettenschlösser sowie gut sichtbare Abstellorte können das Diebstahlrisiko verringern. Angesichts der gestiegenen Anschaffungskosten sollten Sie regelmäßig prüfen, ob ihr Versicherungsschutz noch dem aktuellen Wert des Fahrrads entspricht. Wir beraten Sie dazu gerne.