Ramsay aktuell

Mithaftung bei Verkehrsunfällen

Der heutige Beitrag zum Freitag beschäftigt sich mit der Haftung im Straßenverkehr. Wir zählen auch einige Entsorgungsunternehmen zu unseren Kunden. Gerade diese haben einige Herausforderungen

Weiterlesen »

KFZ Versicherung

Wie hängen die Versicherungs-Beiträge mit den Schadenzahlungen zusammen? Im heutigen Beitrag zum Freitag möchten wir auf ein Thema hinweisen, welches seit einiger Zeit vermehrt zu

Weiterlesen »

Immer up to date auf dem Versicherungsmarkt

20.10.2026

Inflation steigt auf 3,3 Prozent – Energiepreise belasten Haushalte unterschiedlich

Die Inflationsrate in Deutschland ist im September 2026 vor allem wegen höherer Kraftstoff- und Heizölpreise auf 3,3 Prozent gestiegen. Besonders betroffen waren Familien sowie Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen, die stärker auf das Auto angewiesen sind.

Nach dem aktuellen Inflationsmonitor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung lagen die haushaltsspezifischen Teuerungsraten bei acht von neun untersuchten Haushaltstypen zwischen 3,2 und 3,6 Prozent. Sechs Haushaltstypen verzeichneten eine überdurchschnittliche Belastung von 3,4 bis 3,6 Prozent.

Die Preissteigerungen bei Kraftstoffen und Heizöl wurden mit höheren Rohölpreisen und gestiegenen Raffineriemargen begründet. Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen waren davon besonders betroffen, da sie häufiger ein Auto benötigen und Ausgaben für Benzin oder Diesel einen größeren Anteil ihres Budgets ausmachen. Alleinlebende mit niedrigen Einkommen wiesen mit 2,3 Prozent die niedrigste haushaltsspezifische Teuerungsrate auf.

Andere Preisbereiche entwickelten sich weniger dynamisch. Nahrungsmittel verteuerten sich im Monatsvergleich um 0,4 Prozent, während die Teuerung bei Dienstleistungen nachließ. Strom und Gas waren für viele Haushalte wegen bestehender Verträge und staatlicher Maßnahmen weiterhin günstiger als ein Jahr zuvor. Langfristig stiegen die Preise für Erdgas seit September 2019 allerdings um 79,9 Prozent, für Heizöl um 73,8 Prozent und für Fernwärme um 73,1 Prozent.

Seit September 2019 verteuerte sich der Verbraucherpreisindex insgesamt um 26,3 Prozent. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke kosteten im selben Zeitraum 39,7 Prozent mehr.

Das Institut hält gezielte staatliche Entlastungen wie einen Tankrabatt oder eine niedrigere Stromsteuer für wirksamer als zusätzliche Leitzinserhöhungen. Höhere Zinsen könnten die Konjunktur belasten, während sie Energiepreisschocks nur begrenzt beeinflussen.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher erhöhen steigende Energie- und Mobilitätskosten auch den Bedarf an einer realistischen Haushaltsplanung. Versicherungsbeiträge können sich ebenfalls verändern, wenn sie an den Verbraucherpreisindex, Baukosten oder Schadenaufwendungen gekoppelt sind. Bei Sachversicherungen sollten daher Versicherungssummen und Leistungsumfang regelmäßig überprüft werden, damit der Schutz trotz gestiegener Preise ausreicht. Wir beraten Sie dazu gerne.