Ramsay aktuell

Mithaftung bei Verkehrsunfällen
Der heutige Beitrag zum Freitag beschäftigt sich mit der Haftung im Straßenverkehr. Wir zählen auch einige Entsorgungsunternehmen zu unseren Kunden. Gerade diese haben einige Herausforderungen

KFZ Versicherung
Wie hängen die Versicherungs-Beiträge mit den Schadenzahlungen zusammen? Im heutigen Beitrag zum Freitag möchten wir auf ein Thema hinweisen, welches seit einiger Zeit vermehrt zu

Beitrag zum Freitag – Überschwemmung
Überschwemmung welche Versicherung ist wofür?

Unwetter, Starkregen, Überschwemmung
So sah es diese Woche wohl in einigen Gegenden der Republik aus. Wenn sie auch einen Schaden haben, dokumentieren Sie bitte per Foto, machen Sie

Kommunikation ? Mit Allen Mitteln !
Heute möchten wir in unserem Beitrag zum Freitag unseren Kunden aus dem Schaustellergewerbe ein paar Neuigkeiten übermitteln. Die Digitalisierung lässt uns ja alle nicht los.

Klimawandel, Erneuerbare Energien, Zero-Emission…
Wir befinden uns in einer sich schnell ändernden Zeit. Viele Änderungen zwingen uns zum schnellen Handeln und zur Anpassung unserer Lebensumstände. Jeder Hauseigentümer hat zumindest
Immer up to date auf dem Versicherungsmarkt
Bessere Umsetzung der Organspenderegelung gefordert
Die geltenden Entscheidungsregelung zur Organspende sollen weiterentwickelt werden. Im Mittelpunkt stehen eine bessere Aufklärung sowie eine unkomplizierte und barrierefreie Möglichkeit, den eigenen Willen zu dokumentieren.
Die Zahl der Eintragungen im Organspenderegister bleibt nach Einschätzung von mehreren Abgeordneten im Bundestag deutlich hinter der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung zurück. Verantwortlich seien vor allem Defizite bei der praktischen Umsetzung und hohe technische Hürden.
In einem fraktionsübergreifenden Antrag lehnen die Abgeordneten eine sogenannte Widerspruchsregelung ab. Bei diesem Modell würde grundsätzlich davon ausgegangen, dass eine Person einer Organspende zustimmt, sofern sie zu Lebzeiten keinen Widerspruch erklärt hat. Nach Ansicht der Antragsteller würde dies erheblich in das Selbstbestimmungsrecht eingreifen. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.
Stattdessen soll die bestehende Entscheidungsregelung verbessert werden. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen dem Antrag zufolge zeitnah nach ihrem 18. Geburtstag aufgefordert werden, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen und ihre Entscheidung zu dokumentieren. Neben Zustimmung und Ablehnung soll auch die Möglichkeit bestehen, eine derzeitige Unentschiedenheit anzugeben.
Das Organspenderegister ist im März 2024 gestartet und damit rund zwei Jahre später als ursprünglich vorgesehen. Die Abgeordneten bemängeln, dass die Registrierung bislang nicht einfach und niedrigschwellig genug möglich sei. Sie fordern deshalb, technische Hürden abzubauen und zusätzlich analoge Eintragungsmöglichkeiten in Bürgerämtern und Ausweisstellen zu schaffen.
Auch die Kommunikations- und Aufklärungsarbeit soll systematisch ausgeweitet werden. Bürgerinnen und Bürger müssten verlässlich informiert werden, damit sie eine freiwillige und selbstbestimmte Entscheidung treffen könnten. Nachteile oder Sanktionen für Menschen, die ihren Willen nicht dokumentieren, sollen ausgeschlossen bleiben.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet eine klare Dokumentation vor allem mehr Rechtssicherheit für die eigenen Wünsche und die Angehörigen. Die Organspende ist jedoch keine Versicherungsleistung und ersetzt auch keine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung. Diese Dokumente regeln andere Fragen und sollten unabhängig von einer Entscheidung zur Organspende geprüft werden.