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12.01.2026

Mindestlohn: Experten fordern klare gesetzliche Regelung für faire Löhne

Experten empfehlen, den Mindestlohn künftig an 60 Prozent des durchschnittlichen Vollzeitlohns zu orientieren. Eine gesetzliche Festlegung soll für mehr Klarheit und weniger Streit sorgen.

Experten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) schlagen vor, den Mindestlohn in Deutschland künftig an 60 Prozent des durchschnittlichen Lohns von Vollzeitbeschäftigten zu knüpfen. Diese Regelung soll im Mindestlohngesetz verankert werden, um die Arbeit der Mindestlohnkommission zu stärken und für mehr Rechtssicherheit zu sorgen.

Bisher orientiert sich die Kommission vor allem an Tarifverträgen. Seit 2024 soll jedoch auch der internationale Referenzwert von 60 Prozent des mittleren Vollzeitlohns berücksichtigt werden. Das zeigt bereits Wirkung: Ab 2027 steigt der Mindestlohn auf voraussichtlich 14,60 Euro – ein Wert, der diesem Referenzwert entspricht.

Kritiker werfen der Kommission vor, ohne gesetzliche Grundlage zu handeln. Um diese Unsicherheit zu beenden, fordern Experten eine klare gesetzliche Regelung. Zudem sei ein nationaler Aktionsplan zur Stärkung der Tarifbindung überfällig.