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03.11.2026

Neue Zollgebühr verteuert Pakete aus Drittstaaten

Seit dem 1. November 2026 fällt für bestimmte Pakete aus Staaten außerhalb der Europäischen Union eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr von zwei Euro an. Sie kommt zum bereits bestehenden Pauschalzoll von drei Euro hinzu und betrifft Sendungen mit einem Warenwert von bis zu 150 Euro.

Für online bestellte Waren aus Drittstaaten gelten seit November zusätzliche Zollkosten. Pro Zollposition innerhalb eines Pakets wird eine Bearbeitungsgebühr von zwei Euro erhoben. Bereits seit Juli 2026 fällt für entsprechende Sendungen ein Pauschalzoll von drei Euro an.

Die zusätzlichen Kosten können damit insbesondere bei Paketen mit Waren aus mehreren Kategorien steigen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten beim Einkauf außerhalb der EU neben dem Kaufpreis auch mögliche Zölle, Bearbeitungsgebühren und gegebenenfalls weitere Einfuhrabgaben berücksichtigen.

Mit der EU-Zollreform soll die große Zahl kleiner Importsendungen eingedämmt werden. Die Regelungen sollen zudem Verpackungsmüll reduzieren, Betrug erschweren und Wettbewerbsbedingungen zwischen Händlern innerhalb und außerhalb der EU angleichen. 

Wie sieht es bei Ihren Lieferungen mit Transport- und Versandrisiken aus? Ob Schäden oder Verluste bei internationalen Sendungen abgesichert sind, hängt vom jeweiligen Händler, Versanddienstleister oder Zahlungsanbieter ab.