Ramsay aktuell

Mithaftung bei Verkehrsunfällen
Der heutige Beitrag zum Freitag beschäftigt sich mit der Haftung im Straßenverkehr. Wir zählen auch einige Entsorgungsunternehmen zu unseren Kunden. Gerade diese haben einige Herausforderungen

KFZ Versicherung
Wie hängen die Versicherungs-Beiträge mit den Schadenzahlungen zusammen? Im heutigen Beitrag zum Freitag möchten wir auf ein Thema hinweisen, welches seit einiger Zeit vermehrt zu

Beitrag zum Freitag – Überschwemmung
Überschwemmung welche Versicherung ist wofür?

Unwetter, Starkregen, Überschwemmung
So sah es diese Woche wohl in einigen Gegenden der Republik aus. Wenn sie auch einen Schaden haben, dokumentieren Sie bitte per Foto, machen Sie

Kommunikation ? Mit Allen Mitteln !
Heute möchten wir in unserem Beitrag zum Freitag unseren Kunden aus dem Schaustellergewerbe ein paar Neuigkeiten übermitteln. Die Digitalisierung lässt uns ja alle nicht los.

Klimawandel, Erneuerbare Energien, Zero-Emission…
Wir befinden uns in einer sich schnell ändernden Zeit. Viele Änderungen zwingen uns zum schnellen Handeln und zur Anpassung unserer Lebensumstände. Jeder Hauseigentümer hat zumindest
Immer up to date auf dem Versicherungsmarkt
Mindestlohnbeschäftigung bringt laut Studie deutlich mehr verfügbares Einkommen als Grundsicherung
Eine Vollzeitbeschäftigung zum Mindestlohn führt laut einer neuen WSI-Studie in allen Regionen zu einem höheren verfügbaren Einkommen als der Bezug von Grundsicherung. Der Abstand fällt in Städten mit besonders hohen Mieten jedoch geringer aus.
Wer in Deutschland in Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, verfügt nach einer Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in allen untersuchten Regionen über mehr Einkommen als eine vergleichbare Person in der Grundsicherung. Für eine alleinstehende Person beträgt der durchschnittliche monatliche Vorteil bundesweit rund 623 Euro.
Bei einer alleinerziehenden Person mit einem fünfjährigen Kind liegt der Abstand im Durchschnitt bei rund 757 Euro. In einer Paarfamilie mit zwei Kindern und einem in Vollzeit zum Mindestlohn beschäftigten Elternteil sind es rund 749 Euro. In Ostdeutschland einschließlich Berlin fällt der Abstand bei alleinstehenden Personen mit durchschnittlich 664 Euro etwas größer aus als im Westen mit rund 609 Euro.
Für die Berechnungen verwendete das WSI ein Steuer- und Transfermodell. Berücksichtigt wurden unter anderem Steuern, Sozialversicherungsbeiträge, Regelsätze der Grundsicherung, Kosten der Unterkunft sowie Wohngeld, Kindergeld, Kinderzuschlag und Unterhaltsvorschuss.
Eine alleinstehende Person mit einer durchschnittlichen betriebsüblichen Vollarbeitszeit von 38,19 Stunden kommt demnach auf einen Bruttomonatslohn von 2.300,31 Euro. Nach Abgaben verbleiben bundesweit durchschnittlich rund 1.653 Euro. Bei Grundsicherungsbezug ergeben sich aus Regelsatz und anerkannten Unterkunftskosten rund 1.030 Euro. Werden die Wohnkosten auf beiden Seiten herausgerechnet, bleibt der grundsätzliche Abstand bestehen.
Regional ist der Unterschied vor allem von den Mietkosten abhängig. In München und Umgebung fällt er deutlich geringer aus. Für eine alleinstehende Person beträgt er im Landkreis München rund 404 Euro, in der Stadt München rund 466 Euro und im Landkreis Dachau rund 468 Euro. Besonders hoch ist der Abstand beispielsweise in Nordhausen mit rund 755 Euro, im Vogtlandkreis mit rund 749 Euro und in Gera mit rund 745 Euro.
Die Studie weist zugleich darauf hin, dass Vollzeitarbeit zum Mindestlohn vergleichsweise selten ist und viele Vollzeitbeschäftigte mehr verdienen. Nicht berücksichtigt werden konnten unter anderem individuelle Fahrtkosten zur Arbeitsstätte. Sonderleistungen für besondere Bedarfe können den Vergleich ebenfalls beeinflussen, stehen in bestimmten Fällen aber auch Beschäftigten mit niedrigen Einkommen offen.
Für Versicherte ist die Einkommenssituation unter anderem bei der Absicherung von Arbeitskraft, Familie und Gesundheit relevant. Staatliche Transferleistungen und Zuschüsse können die finanzielle Belastbarkeit beeinflussen. Vor dem Abschluss zusätzlicher Versicherungen sollten Verbraucherinnen und Verbraucher daher prüfen, welche Risiken tatsächlich abgesichert werden müssen und dauerhaft finanzierbar sind. Wir beraten Sie dazu gerne.