Ramsay aktuell

Mithaftung bei Verkehrsunfällen
Der heutige Beitrag zum Freitag beschäftigt sich mit der Haftung im Straßenverkehr. Wir zählen auch einige Entsorgungsunternehmen zu unseren Kunden. Gerade diese haben einige Herausforderungen

KFZ Versicherung
Wie hängen die Versicherungs-Beiträge mit den Schadenzahlungen zusammen? Im heutigen Beitrag zum Freitag möchten wir auf ein Thema hinweisen, welches seit einiger Zeit vermehrt zu

Beitrag zum Freitag – Überschwemmung
Überschwemmung welche Versicherung ist wofür?

Unwetter, Starkregen, Überschwemmung
So sah es diese Woche wohl in einigen Gegenden der Republik aus. Wenn sie auch einen Schaden haben, dokumentieren Sie bitte per Foto, machen Sie

Kommunikation ? Mit Allen Mitteln !
Heute möchten wir in unserem Beitrag zum Freitag unseren Kunden aus dem Schaustellergewerbe ein paar Neuigkeiten übermitteln. Die Digitalisierung lässt uns ja alle nicht los.

Klimawandel, Erneuerbare Energien, Zero-Emission…
Wir befinden uns in einer sich schnell ändernden Zeit. Viele Änderungen zwingen uns zum schnellen Handeln und zur Anpassung unserer Lebensumstände. Jeder Hauseigentümer hat zumindest
Immer up to date auf dem Versicherungsmarkt
Flexibilität und Transparenz bei Reform der Altersvorsorge beachten
Die private Altersvorsorge in Deutschland steht vor einer grundlegenden Reform. Ab 2027 sollen neue, kapitalmarktorientierte Produkte die Riester-Rente ablösen – mit mehr Chancen, aber auch höheren Anforderungen an Anleger.
Ab 2027 tritt in Deutschland eine Reform der privaten Altersvorsorge in Kraft: Neue, kapitalmarktbasierte Altersvorsorgedepots sollen das bisherige Riester-Modell ersetzen. Eine Studie der Universität Augsburg zeigt, dass diese Produkte zwar höhere Erträge ermöglichen, aber auch mit größeren Risiken, Kosten und Komplexität verbunden sind. Besonders entscheidend für die spätere Rente sind dabei die Höhe der Gebühren: Schon ein Anstieg der jährlichen Kosten von 0,5 auf 1,0 Prozent kann die durchschnittliche monatliche Rente nach Steuern um rund 18 Prozent reduzieren – von 724 auf 594 Euro. Bei sehr niedrigen Gebühren von 0,1 Prozent steigt die Rente dagegen auf 850 Euro.
Die Simulationen der Augsburger Forscher belegen zudem, dass Garantien und vorsichtige Anlagestrategien oft zu Lasten der Rendite gehen. So sinkt die durchschnittliche Rente um etwa 18 Prozent, wenn in der Auszahlungsphase nicht mehr in Aktien investiert wird, während das Risiko nur minimal reduziert wird. Auch eine Begrenzung des Aktienanteils kurz vor Ende der Sparphase mindert die Rente um rund zehn Prozent.
Die Studie unterstreicht, wie wichtig transparente Informationen über Gebühren, Risiken und Garantien für Verbraucher sind, um fundierte Vorsorgeentscheidungen treffen zu können. Besonders für Geringverdiener, die auf eine Ergänzung ihres Einkommens im Alter angewiesen sind, sei es entscheidend, Chancen, Risiken und Kosten klar zu erkennen. Die Forschungsergebnisse sind damit nicht nur für die Politik, sondern auch für Verbraucherberatung und Finanzwirtschaft relevant.
Für Versicherte bedeutet die Reform, dass sie sich künftig stärker mit den Details ihrer Altersvorsorge auseinandersetzen müssen. Die Wahl des richtigen Produkts – etwa mit Blick auf Gebührenstruktur und Nachhaltigkeitskriterien – kann langfristig den Unterschied zwischen einer ausreichenden und einer knappen Rente ausmachen. Wir beraten Sie dazu gerne.