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16.05.2026

Bluthochdruck: Regelmäßige Kontrollen können schwere Folgeerkrankungen verhindern

Bluthochdruck bleibt oft unbemerkt, kann aber langfristig zu schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Frühzeitige Messungen und konsequente Behandlung helfen, Risiken wie Schlaganfall oder Herzinfarkt zu minimieren.

In Deutschland leiden über 20 Millionen Menschen unter Bluthochdruck, doch jeder Fünfte weiß nichts von seiner Erkrankung. Dabei ist Bluthochdruck weltweit der häufigste Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche, Vorhofflimmern, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Besonders tückisch ist, dass Betroffene oft keine Beschwerden haben, obwohl Organe bereits geschädigt sein können. Selbst bei dauerhaft erhöhtem Blutdruck fühlen sich viele Menschen wohl, bis es zu spät ist und Symptome wie Schwindel, Ohrensausen oder Kopfschmerzen auftreten.

Anlässlich des Welthypertonietags am 17. Mai rufen die Deutsche Herzstiftung, der Bundesverband der Niedergelassenen Kardiologen und die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände dazu auf, den Blutdruck regelmäßig zu messen. 

Viele Krankenkassen bieten Präventionsprogramme an, die auch Blutdruckmessungen und Beratungen zur Risikominimierung umfassen. Eine frühzeitige Diagnose und konsequente Behandlung kann nicht nur die Gesundheit schützen, sondern auch langfristige Folgekosten für das Gesundheitssystem und die Betroffenen selbst reduzieren.