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28.04.2026

Tankpreisregelung führt zu höheren Benzinmargen

Seit dem 1. April 2026 gilt in Deutschland die neue 12-Uhr-Tankregelung, die den täglichen Preisschwankungen an Tankstellen eine feste Struktur geben soll. 

Eine aktuelle Studie zeigt jedoch, dass die Reform vor allem zu höheren Gewinnmargen bei Benzin geführt hat – und Verbraucher nun gezielt teurere Tankzeiten in Kauf nehmen müssen. Seit Inkrafttreten des Kraftstoffmaßnahmenpakets sind die Gewinnmargen für E5- und E10-Benzin um durchschnittlich sechs Cent pro Liter gestiegen. Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Untersuchung des ZEW Mannheim und des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE), die Daten von rund 15.000 Tankstellen aus den Wochen vor und nach der Reform auswerteten. Bei Diesel ist der Effekt weniger klar, da die internationalen Notierungen seit Beginn des Iran-Konflikts stark schwanken und bereits vor der Reform zu Preisanstiegen führten.

Die Studie zeigt, dass sich der bisherige Tageszyklus mit mehreren Preisspitzen auf eine einzelne, vorhersehbare Mittagssteigerung reduziert hat. Während die Preise in den Morgenstunden tendenziell unter dem Tagesdurchschnitt liegen, sind sie zwischen Mittag und frühem Abend systematisch erhöht. Verbraucher können zwar günstigere Zeitfenster leichter erkennen, müssen aber während der Haupttankzeiten höhere Preise akzeptieren. Besonders kleinere und unabhängige Tankstellen haben ihre Margen stärker angehoben als große Ketten, was auf Unterschiede in der Marktstruktur und Wettbewerbsintensität zurückzuführen ist. In Süddeutschland sind die Margen zusätzlich um bis zu 1,2 Cent pro Liter Benzin und 2,4 Cent pro Liter Diesel gestiegen, was auf höhere Zahlungsbereitschaft und regionale Kostenunterschiede hindeutet.