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10.02.2026

Teure Dauerkrisen

Krisen haben die deutsche Wirtschaft seit 2020 um rund 940 Milliarden Euro geschwächt. Pro Erwerbstätigem entspricht das einem Verlust von über 20.000 Euro – mit Folgen für Unternehmen, Arbeitnehmer und die soziale Absicherung.

Die deutsche Wirtschaft hat seit 2020 einen Wertschöpfungsverlust von rund 940 Milliarden Euro erlitten. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Verantwortlich dafür sind die Corona-Pandemie, die Energiekrise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sowie die handelspolitischen Maßnahmen der US-Regierung unter Donald Trump. Die Verluste entsprechen etwa einem Fünftel der durchschnittlichen Jahresleistung eines Erwerbstätigen – oder rund 20.000 Euro pro Kopf.

Laut IW bleibt Deutschland trotz der Dauerkrisen dank funktionierendem Rechtsstaat, stabiler Institutionen und gut ausgebildeter Bevölkerung wettbewerbsfähig. Gleichzeitig stellen die anhaltenden Spannungen und die Energiewende die Wirtschaft vor strukturelle Herausforderungen: hohe Energiepreise, steigende Sozialabgaben und wachsende Bürokratie belasten Unternehmen und Arbeitnehmer.

Unternehmen sehen sich mit höheren Risiken durch Lieferkettenstörungen, Energiepreisschwankungen und geopolitische Unsicherheiten konfrontiert. Für Arbeitnehmer bedeutet der wirtschaftliche Abschwung oft sinkende Realeinkommen und eine unsichere Altersvorsorge. Private Vorsorge und betriebliche Absicherungen gewinnen daher an Bedeutung. Wir beraten Sie dazu gerne.