Ramsay aktuell

Mithaftung bei Verkehrsunfällen

Der heutige Beitrag zum Freitag beschäftigt sich mit der Haftung im Straßenverkehr. Wir zählen auch einige Entsorgungsunternehmen zu unseren Kunden. Gerade diese haben einige Herausforderungen

Weiterlesen »

KFZ Versicherung

Wie hängen die Versicherungs-Beiträge mit den Schadenzahlungen zusammen? Im heutigen Beitrag zum Freitag möchten wir auf ein Thema hinweisen, welches seit einiger Zeit vermehrt zu

Weiterlesen »

Immer up to date auf dem Versicherungsmarkt

12.01.2026

Pflegekräftemangel in Grenzregionen: Auswirkungen auf Lebenserwartung und medizinische Versorgung

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Abwanderung von Pflegekräften in die Schweiz zu einer schlechteren medizinischen Versorgung und einer sinkenden Lebenserwartung in deutschen Grenzregionen geführt hat. Besonders betroffen sind ältere Patient:innen und Notfälle.

Eine gemeinsame Studie des ZEW Mannheim und des ifo Instituts untersucht die Folgen des Pflegekräftemangels in deutschen Grenzregionen zur Schweiz. Durch die Abwanderung von Pflegekräften ab 2011 sank die Zahl des Pflegepersonals in grenznahen Krankenhäusern um zwölf Prozent. Die Folge: Patient:innen erhielten seltener notwendige Operationen, die Betreuungsqualität verschlechterte sich, und die Sterblichkeit stieg – besonders bei älteren Menschen und in Notfällen.

In den betroffenen Regionen erhöhte sich die Sterberate bei Patient:innen mit Sepsis um 11,6 Prozent, bei Herzinfarkten um 17,7 Prozent. Insgesamt verringerte sich die Lebenserwartung in der Grenzregion um mehr als 0,3 Jahre im Vergleich zu anderen deutschen Regionen. Die Studie zeigt, dass der Mangel an Fachkräften nicht nur wirtschaftliche, sondern auch direkte gesundheitliche Folgen hat. Die Autoren betonen, dass weitere Forschung nötig ist, um die langfristigen Auswirkungen auf jüngere Patient:innen und das verbleibende Pflegepersonal zu untersuchen.