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27.02.2026

Integrierte Notdienstzentren für Versorgungssicherheit zu geringeren Kosten

Die geplante Reform der Notfallversorgung in Deutschland sieht die Einführung Integrierter Notdienstzentren (INZ) vor, die Ersteinschätzung, Notaufnahme und Notdienstpraxis bündeln.

Sachverständige betonen das Potenzial für effizientere Abläufe, Kosteneinsparungen und eine Entlastung der Rettungsdienste – doch die Umsetzung muss stimmen.

Durch eine optimierte Patientensteuerung wären Einsparungen möglich. Aktuell werden viele Patient:innen in Notaufnahmen behandelt, die auch in anderen Versorgungsstrukturen adäquat versorgt werden könnten. Die INZs könnten hier für eine „bessere und günstigere“ Versorgung sorgen. Wie hoch die Einsparungen ausfallen, lässt sich jedoch noch nicht abschätzen.

Ersteinschätzungssysteme in den Akutleitstellen und den INZs müssten aufeinander abgestimmt sein. Nur wenn überall dieselben medizinischen Kriterien angewendet werden, sei eine widerspruchsfreie Patientensteuerung möglich.

Durch ein standardisiertes Ersteinschätzungsverfahren wären viele Einsätze von Rettungswagen vermeidbar. Dies könnte die Rettungsdienste spürbar entlasten. 

Für Versicherte könnte die Reform langfristig zu kürzeren Wartezeiten und einer effizienteren Notfallversorgung führen. Zudem könnten sich durch die bessere Steuerung der Patient:innen die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung stabilisieren, falls die erwarteten Einsparungen realisiert werden.