Ramsay aktuell

Unser Crewmitglied geht von Bord

Ute Eiserbeck verlässt unsere Mannschaft und quittiert ihren aktiven Dienst. In der Schadensabwicklung war Sie unser Fels in der Brandung und  hat so manchen Schadensfall

Weiterlesen »

Vielleicht unwahrscheinlich?

Die Presse überschlägt sich derzeit mit der Berichterstattung zu Überschwemmungsschäden, die regional ein katastrophales Ausmaß annehmen ! Menschen verlieren ihren Wohnsitz, Häuser stürzen ein oder

Weiterlesen »

Tag der Versicherung

Und wir helfen natürlich auch, wenn es darauf ankommt. Egal ob Sie einen Schadensfall oder einfach eine Frage haben. Wir sind für Sie da!

Weiterlesen »
Symbolbild Ramsay Social Media

Ramsay goes social

Willkommen bei der Ramsay Assekuranzmakler GmbH digital. Der Einstieg in die sozialen Medien ist geschafft, jede Menge News, Beiträge und Wissenswertes rund um den Versicherungsmarkt

Weiterlesen »
Symbolbild_Kundenvorteil_RamsayVersicherungsmaklerBremen

Digitale Mehrwerte

Wir schaffen Mehrwerte für unsere Kunden. Auf unserer Website jetzt im Kundenportal registrieren und die eigenen Verträge jederzeit digital im Blick behalten. www.ramsay.de

Weiterlesen »

Immer up to date auf dem Versicherungsmarkt

21.08.2026

Langfristige Herausforderungen des demografischen Wandels

Die Alterung der Gesellschaft in Deutschland wird sich bis 2060 weiter verschärfen. Eine neue Analyse des Berlin-Instituts zeigt, wie sich der demografische Wandel regional unterschiedlich auswirkt – und welche Handlungsfelder sich für Politik und Kommunen ergeben.

Die Babyboomer-Generation tritt schrittweise in den Ruhestand ein – mit weitreichenden Folgen für Gesellschaft, Wirtschaft und Sozialstaat. Eine Analyse des Berlin-Instituts im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung blickt bis 2060 und zeigt, dass die Alterung in zwei Wellen verläuft: Zunächst wächst die Gruppe der 67- bis 79-Jährigen, ab Mitte der 2030er Jahre steigt dann die Zahl der Hochaltrigen ab 80 Jahren deutlich an. Bis 2039 erreichen über 13 Millionen Menschen das Renteneintrittsalter von 67 Jahren.

Die regionalen Unterschiede sind dabei erheblich: Während der Anteil der über 66-Jährigen 2024 in Hamburg bei 16 Prozent lag, waren es in Sachsen-Anhalt bereits 25,3 Prozent. Bis 2045 könnten Landkreise wie Greiz, Altenburger Land oder Spree-Neiße einen Altenanteil von über 31 Prozent erreichen, während Großstädte wie Frankfurt am Main oder Offenbach bei etwa 14 Prozent bleiben.

Die Autor:innen empfehlen Kommunen, Bund und Ländern, die demografische Entwicklung frühzeitig in ihre Planungen einzubeziehen. Dazu gehören der Aufbau von Engagement-Netzwerken für aktive Ältere, Investitionen in Pflege und Wohnraum sowie ein gezielter Ost-West-Erfahrungsaustausch. Auf Bundesebene seien Reformen der Renten-, Pflege- und Sozialsysteme sowie Maßnahmen zur Arbeitskräftesicherung und Erwerbszuwanderung notwendig.

Für Versicherte bedeutet der demografische Wandel, dass die Finanzierung der Sozialsysteme – und damit auch der Versicherungsschutz – langfristig unter Druck gerät. Gleichzeitig bieten sich Chancen, etwa durch die Einbindung aktiver Älterer in ehrenamtliche Tätigkeiten oder die Entwicklung neuer Versicherungsprodukte, die auf die Bedürfnisse einer alternden Gesellschaft zugeschnitten sind.