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02.05.2026

Weniger Naturgefahrenschäden in der Sachversicherung

Die Naturgefahrenschäden in der Sachversicherung beliefen sich 2025 auf rund 1,4 Milliarden Euro. Sturm und Hagel verursachten dabei den größten Teil der Schäden, während Elementarschäden wie Überschwemmungen besonders kostspielig für Betroffene waren.

Laut aktuellem Bericht des Gesamtverbands der Deutschen Versicherer (GDV) sind die Naturgefahrenschäden in der Sachversicherung 2025 mit rund 1,4 Milliarden Euro deutlich niedriger ausgefallen als im Vorjahr. 2024 hatten die Schäden noch 4,4 Milliarden Euro betragen, wobei vor allem die Elementarschäden durch die Überschwemmungen in Süddeutschland für den Anstieg gesorgt hatten. 2025 blieben solche Großereignisse aus, sodass die Bilanz milder ausfiel. Dennoch betont der GDV, dass die Schwankungen von Jahr zu Jahr kein Indiz für einen langfristigen Trend sind.

Sturm und Hagel verursachten 2025 Schäden in Höhe von etwa einer Milliarde Euro. Der Rückgang um rund 3 Milliarden Euro im Vergleich zu 2024 ist vor allem auf das schadenträchtige Vorjahr zurückzuführen. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2002 verursachen Elementarschäden den Versicherern durchschnittlich 2 Milliarden Euro pro Jahr. Selbst ohne die Sturzflut im Ahrtal 2021 liegt der Durchschnitt noch bei 1,5 Milliarden Euro. Der aktuelle „European State of the Climate Report 2025“ bestätigt, dass Europa sich seit den 1980er-Jahren etwa doppelt so schnell erwärmt wie der globale Durchschnitt. 2025 lagen die Temperaturen auf über 95 Prozent der Fläche über dem langjährigen Mittel. Hitzewellen, schmelzende Gletscher und häufigere Starkregenereignisse zeigen, dass die Risiken durch den Klimawandel weiter steigen.

In der Wohngebäudeversicherung sind Schäden durch Sturm und Hagel in der Regel automatisch abgedeckt. Für Elementarschäden wie Überschwemmung oder Starkregen ist jedoch ein zusätzlicher Baustein erforderlich, den 2025 erst etwa 59 Prozent der Wohngebäude in Deutschland eingeschlossen hatten. Viele Häuser sind damit nicht umfassend gegen Naturgefahren geschützt, obwohl Versicherungsschutz grundsätzlich für nahezu alle Gebäude möglich ist. Seit dem Jahr 2000 entstehen jährlich rund 1.000 bis 2.400 neue Wohngebäude in ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten. Zudem sind viele Bestandsgebäude baulich nicht ausreichend auf Extremwetterereignisse vorbereitet. Vorgaben zu Bauplanung, Gefährdungsbeurteilungen und Schutzniveaus würden nach Angaben des Verbandes in vielen Kommunen nicht konsequent umgesetzt.

Der GDV weist darauf hin, dass Versicherungsschutz allein nicht ausreicht, um die wachsenden Risiken zu bewältigen. Notwendig sei ein Gesamtkonzept aus Prävention, staatlicher Verantwortung und Versicherungsschutz. Zudem sollte die Genehmigung von Neubauten in Überschwemmungsgebieten künftig vermieden werden. Internationale Modelle wie das französische System, das nur begrenzte Anreize für Prävention bietet und finanziell unter Druck steht, seien nicht ohne Weiteres auf Deutschland übertragbar. Für Verbraucher bietet der GDV einen kostenlosen Hochwassercheck an, der adressgenau die Gefährdungslage aufzeigt und erste Hinweise zu Prävention und Absicherung gibt.

Wir beraten Sie gerne zum Versicherungsschutz rund um Heim und Haus.